Die Abmahnung - Das Original



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Datenermittlung – Wie kommen die Abmahnkanzleien an die Daten des Abgemahnten?

Prinzip einer jeden Tauschbörse, wie z. B. E-Mule, Bittorent, Kazaa, etc. ist, dass der Nutzer von anderen Nutzern Dateien herunterladen kann. Gleichzeitig werden jedoch die Dateien aus dem Download-Ordner den anderen Usern der Tauschbörse zum Upload bereit gestellt.

Die im Auftrag der Rechteinhaber tätigen Antipiracy Firmen nehmen selbst als Nutzer an Tauschbörsen teil und suchen gezielt nach den Titeln, die abgemahnt werden sollen. Wenn die gesuchten Titel in der Tauschbörse gefunden worden sind, werden von den Usern, die die Titel anbieten, die relevanten Daten gesichert. Hierunter fallen die IP-Adresse des Users, den Titel der angebotenen Datei, die Größe der angebotenen Datei, der verwendete Tauschbörsen-Client etc. In den meisten Fällen wird zum Zwecke der Beweissicherung ein Probedownload der angebotenen Datei vorgenommen.

Die IP-Adresse des Users, der die gesuchte Datei anbietet, ist in den meisten Fällen sichtbar oder kann mit spezieller Software gesichert werden.

Im Anschluss wird der Provider, der sich aus der ermittelten IP-Adresse ergibt, gem. § 101 Abs. 9 UrhG gerichtlich zur Auskunft bzgl. der Adressdaten des zum fraglichen Zeitpunkt ermittelten Anschlussinhabers verpflichtet. Nach Erhalt der Adressdaten kann die Abmahnkanzlei sodann die Abmahnung ausbringen.

 

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