Dies forderte Maria Pallante, Vorsitzende des Copyright Office, bei einer Anhörung vor dem Rechtsausschuss des US-Repräsentantenhauses, wie Spiegel Online in seinem Netzwelt-Ticker vom 3. Juni 2011 meldete. Pallante unterstützt mit ihrer Forderung ein Vorhaben der Obama-Regierung.
Thema der Anhörung im Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses war, ob illegales Streaming rechtlich wie Online-Piraterie behandelt werden muss. Dieser Ansicht ist Maria Pallante, so Spiegel Online. Sie argumentiert, den Rechteinhabern würden gleichermaßen finanzielle Schäden entstehen. Dem widersprechen die Filesharing-Sympathisanten von „Zero Paid“.
Zum Hintergrund: Streaming-Dienste befinden sich im Gegensatz zu P2P-Plattformen in einer rechtlichen Grauzone, so Spiegel Online. Illegales Streaming wird in den Vereinigten Staaten derzeit als Ordnungswidrigkeit behandelt. Denn es gilt als unerlaubte öffentliche Vorführung. Ein Thema, das derzeit auch in Deutschland diskutiert wird.