Die Abmahnung im Wettbewerbsrecht dient in erster Linie dazu, reibungslosen Ablauf des freien Wettbewerbs zu schützen, ohne direkt den gerichtlichen Weg einzuschlagen.
Mittels der Abmahnung im Wettbewerbsrecht wird dem Abgemahnten mitgeteilt, dass er durch sein Verhalten unlauter und damit wettbewerbsrechtsverletzend gehandelt hat.
Sodann wird er im Rahmen der Abmahnung aufgefordert, die angegriffene Maßnahme zu unterlassen und fristgemäß eine strafbewehrte Unterlassungserklärungstrafbewehrte Unterlassungserklärung
Der Rechteinhaber hat z.B. im Falle einer Urheberrechtsverletzung einen Anspruch auf Unterlassen gegen den Verletzer.
Zur Erfüllung dieses Anspruchs wird die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung gegenüber dem Rechteinhaber gefordert.
In einer solchen verpflichtet sich der Unterzeichner für 30 Jahre keine Urheberrechtsverletzung zu Lasten des Rechteinhabers zu begehen, gegen den er die abgemahnte Verletzung begangen hat.
Verstößt er gegen diese Erklärung indem er eine weitere Urheberrechtsverletzung begeht, wird die in der Unterlassungserklärung festgelegte Vertragsstrafe fällig.
abzugeben.
In einem nächsten Schritt kann der Abmahnende den Abgemahnten auffordern, AuskunftAuskunft
Anspruch des Rechteinhabers gegen den Verletzer auf Auskunft über den Wettbewerbsrechtsverstoß zu erteilen, um diesen dann auf SchadensersatzSchadensersatz
Ausgleich eines Schadens in Anspruch zu nehmen.
Daneben kann der Verletzer unter Umständen zur Vernichtung von wettbewerbsswidrigem Material aufgefordert werden.
Im Falle einer berechtigten Abmahnung wegen eines Wettbewerbsrechtsverstoßes ist der Abgemahnte verpflichtet, die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit des Abmahnenden zu übernehmen.
Rechtsanwälte dürfen sich öffentlich zum Zweck der Werbung über andere Kanzleien und deren Praktiken äußern, wenn dies der Information von potentiellen Klienten dient, sofern sie dabei gewisse Regeln einhalten. So entschied...
Keine KommentareDie Medienkanzlei GGR Rechtsanwälte mit Hauptsitz in Mainz hat sich für Wiesbaden als zusätzlichen Standort im Rhein-Main-Gebiet entschieden.
Keine KommentareDiese News finden Sie auf dem neuen Informationsportal infodocc.info
Keine KommentareLeitsatz: Durch eine Rabattaktion eines Elektrogroßmarktes wird der Kunde auch dann nicht in unangemessener Weise beeinflusst,wenn die Aktion an dem Tag beworben wird, an dem sie stattfinden soll. Im konkreten Fall hatte der...
Keine KommentareWie bereits vor enigen Wochen berichtet, konnte die Kanzlei GGR Rechtsanwälte vor dem Landgericht Berlin einen weiteren gerichtlichen Erfolg für ein abgemahntes Autohaus erstreiten.
Keine KommentareDas OLG bestätigte im Gegensatz zum vorherigen Verfahren vor dem LG, dass ein Abgemahnter treuwidrig handele, wenn er eine Abmahnung, die von einem Vertreter verfasst wurde und außer der Aufforderung zur Abgabe einer...
Keine KommentareDas Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom 17.08.2010, Az. 14 U 551/10 wies die Berufung der Unister GmbH zurück. Im erstinstanzlichen Urteil wurde der Unister GmbH eine Überarbeitung ihres Buchungsportals „fluege.de“...
Keine KommentareIn seinem Urteil vom 29.06.2010 hat das OLG Düsseldorf, Az. I-20 U 28/10, bestätigt, dass das Durchstreichen eines höheren Preises mit der Angabe eines neuen Preises zulässig sei und nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstoße.
Keine KommentareDas Landgericht Paderborn konkretisierte in einem aktuellen Urteil, Az. 6 O 61/10, die ständige Rechtsprechung des BGH zum Wettbewerbsrecht.
Keine KommentareDas Landgericht Nürnberg-Fürth hat mit Urteil vom 25.03.2010 - Az. 3 HK O 9663/09 entschieden, dass Rechtsanwälte nicht verpflichtet sind, auf den von ihnen betriebenen, geschäftlichen Internetseiten unmittelbar auf die für die...
Keine KommentareDie Wettbewerbszentrale hat den Automobilhersteller OPEL wegen seiner aktuellen Werbekampagne für eine PKW-Anschlussgarantie abgemahnt. Opel wirbt derzeit massiv in verschiedenen Medien mit der hervorgehobenen Aussage „Die...
Keine KommentareSeit Mitte Juni leitet Rechtsanwalt Markus Ihmor, LL.M. (IT-Recht) das IT-Dezernat der Medienkanzlei GGR Rechtsanwälte aus Mainz.
Keine KommentareDas Landgericht Frankfurt hat aktuell über den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zu entscheiden, der auf die Unterlassung von Verlinkungen zu rechtswidrigen Inhalten auf den jeweiligen Twitter-Accounts des...
Keine KommentareIn unserer täglichen Praxis lässt sich immer häufiger feststellen, dass sowohl Texte als auch Bilder zunehmend ohne Einwilligung der Urheber unbefugt verwendet werden.
Keine KommentareDas Urheberrecht als auch das Medienrecht unterliegen ständigen Änderungen die in der anwaltlichen Praxis tagtäglich berücksichtigt werden müssen. Dies liegt weniger am Aktionismus des Gesetzgebers als vielmehr an der technischen...
Keine KommentareDie Social Networking Portale Facebook und StudiVZ haben ihren Rechtsstreit, in dem es u.a. um die unlautere Nachahmung des Facebook Portals durch StudiVZ ging beigelegt.
Keine KommentareBereits mehrfach haben wir über die Plage der ungebetenen Werbemails berichtet, die täglich Deutschland überflutet.
Keine KommentareDie tägliche Praxis zeigt immer wieder, dass einige Vertreter der anwaltlichen Zunft gezielt nach Schwachstellen deutscher Gesetze Ausschau halten, um kostenpflichtige Abmahnungen auf den Weg zu bringen, die jeglicher Logik...
Keine KommentareDie Kanzlei Krause & Partner aus Dresden mahnt im Auftrag der Admiral Deutscher Handelskontor GmbH Autohäuser wegen Verstoßes gegen die Kennzeichnungspflichten des Telemediengesetzes ab.
Keine KommentareNeues Widerrufsrecht tritt ab morgen in Kraft! Dienstleister im Fernabsatz müssen Widerrufsbelehrungen abändern!Die gesetzlichen Vorgaben zum Widerrufsrecht werden im Zuge der Neuregelung des Gesetzes zur Bekämpfung unerlaubter...
Keine Kommentare