Die Abmahnung im Wettbewerbsrecht dient in erster Linie dazu, reibungslosen Ablauf des freien Wettbewerbs zu schützen, ohne direkt den gerichtlichen Weg einzuschlagen.
Mittels der Abmahnung im Wettbewerbsrecht wird dem Abgemahnten mitgeteilt, dass er durch sein Verhalten unlauter und damit wettbewerbsrechtsverletzend gehandelt hat.
Sodann wird er im Rahmen der Abmahnung aufgefordert, die angegriffene Maßnahme zu unterlassen und fristgemäß eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.
In einem nächsten Schritt kann der Abmahnende den Abgemahnten auffordern, Auskunft über den Wettbewerbsrechtsverstoß zu erteilen, um diesen dann auf Schadensersatz in Anspruch zu nehmen.
Daneben kann der Verletzer unter Umständen zur Vernichtung von wettbewerbsswidrigem Material aufgefordert werden.
Im Falle einer berechtigten Abmahnung wegen eines Wettbewerbsrechtsverstoßes ist der Abgemahnte verpflichtet, die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit des Abmahnenden zu übernehmen.
Kammer stellt insgesamt 19 Verstöße fest / Bereits verhängte Ordnungsgelder waren offenbar nicht ausreichend / LG erwägt auch Ordnungshaft gegen Geschäftsführer
Ein Athener Rechtsanwalt mit vorgeblicher Niederlassung in Hannover versuchte mit einem Schreiben angeblich fällige und nicht abbuchbare Beiträge zu einer Lotto-Tippgemeinschaft einzutreiben.
Rechtsanwälte dürfen sich öffentlich zum Zweck der Werbung über andere Kanzleien und deren Praktiken äußern, wenn dies der Information von potentiellen Klienten dient, sofern sie dabei gewisse Regeln einhalten. So entschied...
Die Medienkanzlei GGR Rechtsanwälte mit Hauptsitz in Mainz hat sich für Wiesbaden als zusätzlichen Standort im Rhein-Main-Gebiet entschieden.
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Leitsatz: Durch eine Rabattaktion eines Elektrogroßmarktes wird der Kunde auch dann nicht in unangemessener Weise beeinflusst,wenn die Aktion an dem Tag beworben wird, an dem sie stattfinden soll. Im konkreten Fall hatte der...
Wie bereits vor enigen Wochen berichtet, konnte die Kanzlei GGR Rechtsanwälte vor dem Landgericht Berlin einen weiteren gerichtlichen Erfolg für ein abgemahntes Autohaus erstreiten.
Das OLG bestätigte im Gegensatz zum vorherigen Verfahren vor dem LG, dass ein Abgemahnter treuwidrig handele, wenn er eine Abmahnung, die von einem Vertreter verfasst wurde und außer der Aufforderung zur Abgabe einer...
Das Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom 17.08.2010, Az. 14 U 551/10 wies die Berufung der Unister GmbH zurück. Im erstinstanzlichen Urteil wurde der Unister GmbH eine Überarbeitung ihres Buchungsportals „fluege.de“...
In seinem Urteil vom 29.06.2010 hat das OLG Düsseldorf, Az. I-20 U 28/10, bestätigt, dass das Durchstreichen eines höheren Preises mit der Angabe eines neuen Preises zulässig sei und nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstoße.
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Die Wettbewerbszentrale hat den Automobilhersteller OPEL wegen seiner aktuellen Werbekampagne für eine PKW-Anschlussgarantie abgemahnt. Opel wirbt derzeit massiv in verschiedenen Medien mit der hervorgehobenen Aussage „Die...
Seit Mitte Juni leitet Rechtsanwalt Markus Ihmor, LL.M. (IT-Recht) das IT-Dezernat der Medienkanzlei GGR Rechtsanwälte aus Mainz.
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Das Urheberrecht als auch das Medienrecht unterliegen ständigen Änderungen die in der anwaltlichen Praxis tagtäglich berücksichtigt werden müssen. Dies liegt weniger am Aktionismus des Gesetzgebers als vielmehr an der technischen...
Die Social Networking Portale Facebook und StudiVZ haben ihren Rechtsstreit, in dem es u.a. um die unlautere Nachahmung des Facebook Portals durch StudiVZ ging beigelegt.
Bereits mehrfach haben wir über die Plage der ungebetenen Werbemails berichtet, die täglich Deutschland überflutet.
Die tägliche Praxis zeigt immer wieder, dass einige Vertreter der anwaltlichen Zunft gezielt nach Schwachstellen deutscher Gesetze Ausschau halten, um kostenpflichtige Abmahnungen auf den Weg zu bringen, die jeglicher Logik...